... die Bürgerinitiative
Das erklärte Ziel der Bürgerinitiative ist die Verhinderung des von der BayWa r.e. GmbH geplanten Windparks zwischen Dirmstein und Obersülzen. Dieser Windpark soll 17 riesige Windenergieanlagen (WEA) umfassen, von denen 16 auf Dirmsteiner Gemarkung stehen sollen und eines auf Obersülzer Gemarkung. Die Errichtung der WEA wird an beiden Ortsrändern mit einem gesetzlichen Mindestabstand von nur 900 m geplant, einige Aussiedlerhöfe liegen unter 700 m entfernt.
Die Nabenhöhe der WEA beträgt 172 m bei einer Gesamthöhe von 266 m. Die Rotorblätter sind über 80 m lang. Dieser neue Windpark grenzt unmittelbar an einen schon bestehenden Windpark mit 14 WEA an und schließt die letzte noch freie Schneise für den Vogelzug am Haardtrand. Die geplanten Anlagen sind oftmals mehr als doppelt so hoch wie die in der Umgebung bereits vorhandenen. Die Landschaft nördlich der A 6 ist bis nach Koblenz mit über 600 WEAs bereits jetzt schon über Gebühr belastet.
Unsere Positionen
- Gesundheitsschutz: Aufklärung zum Schutz der Gesundheit der heimischen Bevölkerung vor technisch bedingter Umweltverschmutzung und vor technisch bedingten Beeinträchtigungen durch WEA (Lärm, optische Beeinträchtigung).
- Umwelt- und Naturschutz: Schutz der regionalen Flora und Fauna, insbesondere von Vogelarten, Fledermäusen und anderen Tierarten, die in der Kulturlandschaft Dirmsteins heimisch sind, sowie Erhalt des ökologischen Gleichgewichts.
- Schutz hochwertiger Böden für die Landwirtschaft: Sicherstellung, dass die fruchtbaren Böden der Region, die für den Weinbau und andere landwirtschaftliche Nutzungen essenziell sind, nicht durch WEA beeinträchtigt werden.
- Schutz der Kulturlandschaft: Erhalt des charakteristischen Landschaftsbildes rund um Dirmstein, Obersülzen und Offstein, das durch Weinbau, historische Ortsbilder und kulturelle Identität geprägt ist. Damit die Kulturlandschaft als natürlicher Naherholungsraum für unsere Bürger und Touristen erhalten bleibt.
An dieser Bürgerinitiative kann sich jeder beteiligen. Wir sind offen für alle und alles, solange höfliche Umgangsformen eingehalten und die freie Meinungsäußerung von allen akzeptiert wird.
