Flyer August’25

An alle Einwohner von Dirmstein, Obersülzen und den umliegenden Gemeinden

Die Windkraftanlagen des von BayWa r.e. GmbH geplanten 

„Windpark Dirmstein“

werden unseren Dörfern nachhaltig Schaden zufügen.

 

  • Die 17 Windkraftanlagen werden mit einer Höhe von 266m, fast die Höhe des Eiffelturms, die uns umgebende Landschaft verunstalten und verschandeln.
Jede dieser 17 Anlagen ist an der Rotorspitze 266 m hoch
WEA vs. Eiffelturm
(klick macht groß)

 

Was sonst kann man als Verschandelung unserer Landschaft bezeichnen?
  • Aus unserem Naherholungsgebiet wird ein Industriegelände. Unter sich drehenden gigantischen Rotoren und beim Lärm der Anlagen wird ein erholsamer Spaziergang nicht mehr möglich sein. 
Von der bedrückenden Optik einmal abgesehen, spielt die Lärmbelästigung eine nicht zu unterschätzende Rolle. Immer wieder hört man von anhaltenden Klagen 1 der Anwohner, doch leider liegt der Fokus der Berichterstattung normalerweise auf der Unbedenklichkeit und den gesetzeskonformen Lärmemissionen. Die betroffenen Bürger sehen das zu Recht anders. 

Wir möchten es erst gar nicht so weit kommen lassen!

In den meisten anderen europäischen Ländern beträgt der Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Wohngebieten 2 km. Nur bei uns liegt der Mindestabstand bei 1 km und darunter.

  • Der von den Rotoren ausgehende Infraschall kann krankmachende Folgen haben, die weltweit von zahlreichen Veröffentlichungen bestätigt werden: Kopfschmerzen, Herzprobleme, Bluthochdruck, Übelkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Angstzustände, Depressionen, Tinnitus. Leider stehen sich hier widersprüchliche Aussagen und Gutachten gegenüber. Eine endgültige Klärung dieser Frage hat sich leider noch niemand auf die Fahne geschrieben. Was bleibt, ist die drängende Frage, warum hier das Vorsorgeprinzip 2 nicht gilt.
  • Unsere Häuser und Grundstücke erleiden Wertverluste von bis zu 30 % (Verband Haus und Grund 3, Avathus-Immobilien 4 ). Im schlimmsten Fall droht Unverkäuflichkeit. 
  • Die Natur mit ihrer Tierwelt (Zug- und Greifvögel) wird auf Dauer geschädigt: Windkraftanlagen sind Vogelschredder.
Gerne wird von Energiewende-Befürwortern angeführt, dass WEAs keine oder kaum Auswirkungen auf die Vogel-, Fledermaus- oder Insekten-Populationen haben. Demgegenüber stehen etliche Berichte und Studien, die zu völlig anderen Ergebnissen kommen. 

Ein Beispiel  5:

Zitat:

Das große Fledermaussterben 

Doch es gibt noch andere Tiere, denen die erneuerbaren Energieträger zu schaffen machen: Fledermäuse. In Deutschland stirbt jährlich bis zu einer Viertelmillion Fledermäuse durch Windkraftanlagen 6. Der Tod kommt entweder durch direkte Kollision mit den Rotorblättern oder durch ein sogenanntes Barotrauma, bei dem starke Luftdruckänderungen in der Nähe der Rotorblätter die inneren Organe der Tiere zerreißen. Fast ein Viertel der Todesopfer sind dabei migrierende Fledermäuse, die eigentlich sogar unter dem Schutz einer UN-Konvention stehen.  

Anmerkung:

Niemand bestreitet, dass Tiere durch Verkehr oder in Städten gefährdet sind oder getötet werden. Gerade deshalb ist es wichtig, in ländlichen Gebieten Rückzugs- und Erholungsräume zu erhalten, statt zusätzliche Gefahrenquellen zu schaffen.

  • Durch Rotor Abrieb werden schädliche Chemikalien in die Umwelt eingetragen, wodurch unsere hochwertigen Ackerböden und Weinberge kontaminiert werden.
Eine Untersuchung des Deutschen Bundestages (hier besser die Originalquelle des Deutschen Bundestags nutzen, wenn schon darauf verwiesen wird, siehe link nach Kommentar) 7für 2020 ergab eine Worst Case-Schätzung von maximal 1.395 Tonnen pro Jahr für 31.000 Windenergieanlagen in Deutschland.

Der tatsächliche Abrieb einer Windenergieanlage liegt jedoch deutlich unter dieser Schätzung – laut einer  dänischen Untersuchung durchschnittlich bei circa 200 Gramm pro Anlage und Jahr, was für 31.000 Anlagen 6,2 Tonnen ergibt.

Anm: Für diese Aussage wurde keine Quelle über Messmethoden etc. gefunden. Auch nicht zu Schätzungen auf anderen Webseiten. Angesichts der Fotos, die man zum Thema Abrieb findet, fällt es schwer, an 200 g Abrieb pro Jahr und Anlage zu glauben. Man muss sich hier mit Schätzungen begnügen, die Betreiber müssen die Zahlen nicht offen legen.  Aber 1.395 Tonnen/Jahr feinster Abrieb, der von oben auf die Feldfrüchte, Weinberge, Waldböden hernieder rieselt und auch direkt ins Grundwasser gelangt und sich natürlich auch in der Luft befindet, darf Anlaß zur Sorge bieten. Besonders vor dem Hintergrund, dass aus den 31.000 Anlagen über 100.000! werden sollen!

Unabhängige Untersuchungen, die hier Klarheit bringen könnten, gibt es nach unserem Wissensstand keine.

  • Ohne EEG-Einspeisevergütung wäre kaum eine Windkraftanlage wirtschaftlich. Das gilt erst recht für den „Windpark Dirmstein“, der in einem Schwachwindgebiet liegen wird.
    Wir Bürgerinnen und Bürger bezahlen mit unseren Steuergeldern den Profit der Windkraftbetreiber.
Damit erhält eine 7 MW-Windkraftanlage in Deutschland derzeit eine jährliche Subvention von etwa 1,2 bis 1,4 Millionen Euro über die Marktprämie gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2023). Diese Förderung wird für 20 Jahre gezahlt 8

1,2 Mio € x 17 Anlagen x 20 Jahre = 408 Mio € 

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass durch das Errichten dieser monströsen Industrieanlagen in unserer Heimat für die Bürgerinnen und Bürger massive Nachteile entstehen. Viele werden geschädigt. Wenige profitieren.

Quellen

  1. https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/windraeder-baiereck-getriebe-laerm-landratsamt-100.html – [Archiv]
  2. https://eur-lex.europa.eu/DE/legal-content/glossary/precautionary-principle.html – [Archiv]
  3. https://www.vernunftkraft.de/windkraft-weht-werte-weg-wirklich/ – [Archiv]
  4. https://www.avathus-immobilien.de/post/windkraft-und-immobilienwertverlust-eine-maklerperspektive – [Archiv]
  5. https://www.scinexx.de/dossierartikel/laerm-tote-voegel-und-gekippte-oekosysteme/ – [Archiv]
  6. https://www.scinexx.de/news/energie/gefaehrdet-die-windkraft-fledermaeuse/ – [Archiv]
  7. https://www.bundestag.de/resource/blob/817020/WD-8-077-20-pdf.pdf – [Archiv]
  8. https://www.windbranche.de/wirtschaft/eeg-verguetung – [Archiv]
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